Rückblick auf die Zukunft Personal 2016 (Teil 2)

Rückblick auf die Zukunft Personal 2016 (Teil 2)

Die Podiumsdiskussion zum Thema „Emotionen – Hype oder Falle“, war eine sehr gute Möglichkeit endlich praktische Lösungsansätze für die Arbeit von morgen einzubringen. Da es bei talee (damals noch Spende dein Talent) gelebte Praxis ist, müsste es eigentlich „Arbeit von heute“ heißen.

Podiumsdiskussion Emotionen – Hype oder Falle? auf der Zukunft Personal 2016

Hanna wurde von der Wirtschaftspsychologie aktuelleingeladen um praktische Lösungsansätze für die Arbeit von morgen anhand der Methode von talee und deren Einsatz bei comspace aufzuzeigen und zu diskutieren. Neben Hanna standen der Universitätsprofessor Prof. Dr. Jochen Menges, Diplom-Psychologe Markus Väth und Maik Spengler von HR diagnostics auf der Bühne. Bärbel Schwertfeger moderierte die Diskussion. Sie ist Chefredakteurin der Wirtschaftspsychologie aktuell.

Postfaktisch – ein Schlagwort, dass durch die Diskussionen der vergangenen Wochen geistert rückte denn gleich zu Beginn der Diskussion in den Fokus. Regieren in der postfaktischen Zeit denn nur noch Emotionen? Und ist das nicht schrecklich gefährlich? Weiter gefragt: Sollten Emotionen überhaupt im Unternehmen eine Rolle spielen? Sind Gefühle nicht ein reines Privatvergnügen und bitte schön zuhause bleiben?

Hanna Drabon und Prof. Dr. Jochen Menges waren sich einig:

„Viele Unternehmen lassen Emotionen der Mitarbeiter noch gar nicht zu – und das ist verschenktes Potenzial“, denn Menschen sind zwar gut, wenn sie ihre Gefühle beiseite lassen, aber „Menschen sind noch viel besser, wenn sie sich emotional mit dem Unternehmen und ihrer Arbeit identifizieren können“. Es geht dabei um authentische Gefühle, nicht um das aufgesetzte Lächeln weil man nun eben noch freundlich einen Kunden bedienen muss, obwohl man gar keine Lust mehr hat zu lächeln.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie wir Emotionen und Arbeit vereinen können. Auch an dieser Stelle setzt talee an. Alleine schon die Auseinandersetzung mit sich selbst und der Frage “Welches Talent habe ich und wie kann ich dieses in mein Unternehmen einbringen” involviert die Mitarbeiter. Mit der talee-Methode wird eine konkrete Möglichkeit zur Beteiligung geschaffen. Das wiederum verstärkt die persönliche Bindung zum Unternehmen, zu Kollegen_innen und bietet Raum zur Entfaltung positiver Emotionen.

Die Entwicklung der Digitalisierung war ein weiterer Diskussionspunkt. Das bedeutet für Unternehmen mehr als bestimmte Tätigkeiten auf dem iPad auszuführen. Die Gesellschaft wandelt sich hin zu kleinen, schnell agierenden und vernetzten Gruppen. Mit der talee-Methode wird diese Entwicklung aufgegriffen und aktiv im Unternehmenskontext gefördert.

Emotionen sind kein Hype und schon gar keine Falle. Weder noch. Emotionen sind wichtig und vor allem menschlich. Echte Emotionen und der richtige Umgang damit machen Unternehmen erst erfolgreich. Zur Falle werden Emotionen höchstens, wenn diese nicht zugelassen werden und diese keinen Raum haben um sich zu entfalten.

Einen Raum für Emotionen bietet dabei die Methode von talee. Doch talee beschränkt sich nicht nur auf Emotionen, auch andere wichtige Bereiche in Ihrem Unternehmen werden damit positiv beeinflusst. Wissen Sie in welchem Bereich ihr Unternehmen bereits gut aufgestellt ist und wo noch Handlungsbedarf besteht? Wir haben für Sie ein kostenloses Analyse Tool entwickelt was Ihnen hilft die Stärken und Schwächen zu analysieren.

Fazit

Eins ist klar – es tut sich was in der HR Welt. Wir konnten als Besucher der Messe und Teilnehmer einer heterogenen Podiumsdiskussion viele motivierende Eindrücke sammeln. Besonders das Gefühl, mit talee, am Puls der Zeit zu sein und Unternehmen auf dem Weg in die Arbeit 4.0 ein unterstützender Partner zu sein, motiviert uns in unserer täglichen Arbeit umso mehr. Und genau da sind wir wieder bei dem Thema Emotionen, würden wir diese auf der Arbeit nicht zulassen, würden viele Projekte gar nicht erst entstehen.

Tanja

KOMMENTARE

Zur Werkzeugleiste springen