Rückblick Mittelstandsforum Bielefeld

Rückblick Mittelstandsforum Bielefeld

Wirtschaft Live

Wir waren dabei! Beim 13. Mittelstandsforum Bielefeld am 16.3.2016. Hanna Drabon, die für das Projekt talee (damals noch Spende dein Talent) bei der Firma comspace verantwortlich ist, stand mit auf dem Podium. Das Mittelstandsforum wird von der WEGE mbH | Wirtschaftsförderung in Bielefeld veranstaltet. Auch die diesjährige Ausgabe bot einen interessanten Austausch über die Situation des Mittelstands in der Stadt Bielefeld.

Hanna Drabon in der Runde der Diskutanten des Bielefelder Mittelstandsforums

Hanna Drabon direkt links hinter dem Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen. Rechts daneben Brigitte Meier, Geschäftsleitung der WEGE mbH. Und alle Teilnehmer der Podiumsrunden. Weitere Bilder des Abends finden Sie hier.

Bevor wir uns in der ersten Talkrunde vorstellen konnten, hatte der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen das Wort. Er gab eine wirtschaftspolitische Standortbestimmung für die Stadt Bielefeld.

Auf dem Podium fand sich eine illustre Runde aus der Wissenschaft, Verbänden und Instituten. So verschieden auch die Branchen und Unternehmen waren, gab es eine große Gemeinsamkeit: Sie kommen alle aus Bielefeld! Auf der großen Bühne (ein Novum in diesem Jahr) wurden Unternehmen vorgestellt, die Entscheidendes innovativer machen und sich bereits heute mit dem Morgen intensiv auseinandersetzen.

Wie die Newcomer oder die gestandenen Wirtschaftsgrößen diese Herausforderungen bei Technik, Organisation und Personal angehen und wie ihre Konzepte aussehen, wurde in drei Podiumsrunden andiskutiert. Was machen die innovativen Organisationen in unserer Region entschieden anders? Wo eröffnen Kreativität und Ideenreichtum neue Geschäftsfelder?

Digitaler Wandel in OWL

Welche Herausforderungen die Industrie 4.0 mit sich bringt und wie man diesen jetzt schon begegnen kann, stellten diese Unternehmen vor:

Die Digitalisierung muss als evolutionärer Prozess und weniger als revolutionärer Prozess verstanden werden. Nur so können schnell sichtbare Erfolge verzeichnet werden. Gelungene Beispiele waren hier die optische Vermessung von Bauteilen durch Roboter im Projekt it’s OWL oder der intelligente Wohnungsbau mithilfe des KogniHome.

Zukunftsfähige Transformation

Bielefelder Traditionsunternehmen erläuterten ihr Erfolgskonzept, darunter:

Einheitlich betonten alle die Bedeutung qualifizierter, loyaler Mitarbeiter und der Innovationen aus dem Kreise der Mitarbeiter als entscheidenden Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil. Bezeichnend war hier der Ansatz der von Bodelschwinghsche Stiftung, das nur durch Einbeziehung und Transparenz die Mitarbeitermotivation und Innovationskultur gefördert werden könne – „denn anders geht es in Ostwestfalen schlecht“.

Wir setzen auf besondere Ideen

Im Rahmen ausgefallener, neuartiger Geschäftsmodelle berichteten neben Hanna Drabon:

Man war sich einig – digitale und analoge Geschäftsmodelle sind gleichermaßen abhängig von Innovationen, je digitaler umso eher sind die eigenen Mitarbeiter gefordert frische Impulse zu liefern.

Spende dein Talent mit talee

Hanna Drabon präsentierte gleichzeitig comspace und talee. comspace lebt eine offene Arbeitskultur und hat frühzeitig die Bedeutung und Notwendigkeit der Innovationskraft der Mitarbeiter erkannt. Das war auch einer der Gründe, warum nicht der Geschäftsführer von comspace auf der Bühne stand – sondern eine Kollegin, die inhaltlich, fachlich und mit ganzem Herzen bei der Idee ist.

Ein Ergebnis dieses enormen Vertrauens in die Mitarbeiter ist das Projekt talee. Durch eine Unternehmenskultur, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt, entstand der Nährboden für die Idee. Durch engagierte Mitarbeiter und den Rückhalt des Inhabers, wurde aus der Methode auch ein zeitgemäßes Geschäftsmodell.

Fazit des Mittelstandsforum Bielefeld

Die ostwestfälische Wirtschaft unternimmt die Schritte, um sich den Herausforderungen des modernen Arbeiten zu stellen – technologisch befindet sie sich bereits auf einem hohen Level, der auch einem internationalen Vergleich standhält.

Unternehmen die mutig und offen bleiben, brauchen sich auch künftig nicht um ihr Fortbestehen sorgen. Dabei bleiben die Mitarbeiter besonders wichtig.

Mit einigen Teilnehmern konnten wir nach dem Ende der offiziellen Diskussionen noch tolle Gespräche führen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Brigitte Meier von der Wirtschaftsförderung bedanken. Vielen Dank für die Möglichkeit mit neuen interessanten Persönlichkeiten in den Austausch zu treten und die Möglichkeit eine junge Idee vor vielen Interessenten präsentieren zu dürfen.

Am meisten aber freuen wir uns, dass viele Unternehmen die Wertschätzung des Mitarbeiters in den Fokus stellen und die daraus resultierenden Vorteile erkannt haben. Mit der Methode talee tragen wir dazu gerne bei.

Tilmann

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